Posted on 05/22/2014 at 08:45

Wirecard stellt Konzept für Point-of-Sale-Infrastruktur der Zukunft vor

Wirecard stellt Konzept für Point-of-Sale-Infrastruktur der Zukunft vor

Internet-Technologien verändern den Point-of-Sale: Software ersetzt Hardware

Die Wirecard AG, ein weltweit führendes Technologieunternehmen im Bereich der Zahlungsabwicklung, stellt mit „Wirecard ePOS“ ein innovatives Zukunftskonzept für die Internet-basierte Point-of-Sale-Infrastruktur vor. So könnte bereits in wenigen Jahren Internet-basierte Software auf dem Mobiltelefon das proprietäre Hardware-Kassenterminal ersetzen. Ob teures Bargeldhandling oder lange Warteschlangen: Im Checkout-Prozess an der Kasse entstehen hohe Kosten. Diese können Händler in naher Zukunft nachhaltig reduzieren und gleichzeitig im Rahmen des Checkout-Prozesses mobile Marketingaktionen platzieren.

Innerhalb der Vision des „Customer controlled Checkout“ ist die Kasse überall, da sie sich auf dem mobilen Gerät des Kunden befindet. Der Kunde checkt mit seinem Handy per Bluetooth (BLE) beim Händler ein, scannt seine Waren mit einem entsprechenden Lesegerät und zahlt über eine Händler-App mittels integrierter Technologie per Self-Checkout – egal, wo er sich gerade im Store befindet.

„Wir erleben in absehbarer Zeit die nächste Evolutionsstufe der Point-of-Sale-Umgebung. Internet-Technologien und Internet-basierte Anwendungen verändern den Handel und entwickeln sich mehr und mehr zum Treiber einer globalen, digitalen Wirtschaft. Mit visionären Konzepten im Bereich der Zahlungsabwicklung verschaffen wir unseren Kunden den technologischen Vorsprung, den sie auf den Märkten der Zukunft benötigen“, erläutert Wirecard-CEO Dr. Markus Braun und fährt fort: „Wir gehen davon aus, dass sich die Kosten für den Handel mit diesem neuartigen Konzept signifikant reduzieren lassen.“

Zum Hintergrund des Konzepts Wirecard ePOS: Ein Großteil der App-basierten Bezahlvorgänge ist heute nur durch digitale Kartendaten (Card-Not-Present) möglich. Wirecard stellt dem Händler mittels HCE-Technologie die Infrastruktur für eine sichere EMV-Transaktion (Card-Present) zur Verfügung. Pro Bezahlvorgang emuliert Wirecard einen einmaligen Token auf dem Handy des Kunden, der sich über das Kassensystem des Händlers mit dem Multi-Channel-Payment-Gateway von Wirecard verbindet. Alternativ kann die Transaktion auch über das Secure Element in der SIM Card beziehungsweise im Handset abgewickelt werden. So kann der Händler auch ohne Kassenterminal eine EMV-Transaktion annehmen – obwohl physisch keine Karte des Kunden vorliegt. Für den Händler hat die intelligente Verknüpfung der neuen Mobile Payment-Technologien folgende Vorteile: Er ermöglicht seinem Kunden einen unabhängigen, schnellen Self-Checkout ohne Warteschlange und kann gleichzeitig seine Conversion-Rate erhöhen. Außerdem spart er sich die Anschaffungs- und Betriebskosten für ein klassisches Hardware-Terminalgerät. Sein Risikoprofil beim Bezahlvorgang und die Transaktionskosten bleiben jedoch identisch, wie bei einem bisher üblichen Bezahlvorgang über ein physisches Kassengerät. Im Gegensatz zu den proprietären technischen Plattformen der Terminalhersteller können auf den offenen mobilen Plattformen, beispielsweise das Betriebssystem Android, relativ einfach weitere kontextbezogene, attraktive Zusatzservices rund um den Bezahlvorgang wie Loyalty oder Couponing integriert werden.

Wirecard stellt das innovative Konzept Wirecard ePOS auf der Konferenz DLDcities in San Francisco am 12. Juni 2014 vor.

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